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Datensicherung in der Cloud - immer eine überlegenswerte Option.

Datensicherung in der Cloud - immer eine überlegenswerte Option.

 

Das Thema der Datensicherung ist so alt wie die IT selbst. Seit Anbeginn der professionellen Nutzung von IT-Systemen in Unternehmen spielen die Themen Backup und Restore eine wichtige Rolle. Dennoch ist die Datensicherung in vielen Unternehmen nach wie vor eine ungeliebte Disziplin: Sie kostet Zeit, Geld und Aufmerksamkeit – ohne einen spürbaren Mehrwert zu bieten. Dieser wird eben erst im Notfall deutlich. Um dem Verlust von Arbeitsergebnissen vorzubeugen, gibt es natürlich bereits vielfältige Erfahrungen zu effizienten Konzepten und Strategien für die unternehmensweite Datensicherung.

Warum lohnt es sich dennoch, das Thema wieder auf die Agenda zu setzen?  Nun, weil sich mit der Cloud neue technologische Optionen zur effizienten Datensicherung bieten.

Im Gespräch mit Joachim Hackmann, Lead-Analyst bei teknowlogy (ehemals PAC), thematisieren wir die Aspekte Kosteneinsparungen und Funktionserweiterungen als auch Qualität, Security und Herausforderungen einer Cloud-basierten Datensicherung.

Joachim Hackmann, Principal Consultant at PACWenn derzeit über Daten und deren Wert diskutiert wird, kommt man schnell auf die Digitalisierung zu sprechen. Gewinnt die Datensicherung vor dem Hintergrund auf Daten basierender Services und Geschäftsmodelle an Bedeutung?

Senior Consultant AWS Business Group, Arvato SystemsJa, das ist auf jeden Fall so. Man sollte unternehmensweite Datensicherung aber nicht auf die Digitalisierung verengen. Die unternehmensweite Datensicherung hat eine sehr viel längere Historie und betrifft eigentlich alle Unternehmensbereiche, egal ob klassische, horizontale Back-Office-Prozesse oder vertikale, zunehmend digitalisierte Geschäftsprozesse im Fokus stehen. Die hohe Bedeutung einer verlässlichen Datensicherung wird spätestens dann klar, wenn die IT ausfällt, etwa in Folge eines technischen Defekts, eines Virenbefalls oder Hackerangriffs. Im Best-Case-Szenario ist die Arbeit vom Vortag verloren, wenn keine regelmäßigen Backups oder Sicherheitskopien erstellt wurden. Im Worst Case können ganze Projektergebnisse gefährdet sein, wenn etwa für den Source-Code kein Backup gemacht wurde. In gut gesicherten Umgebungen lassen sich Daten dagegen zügig mit Hilfe von Restore-Routinen wiederherstellen. Der zusätzliche Aufwand ist minimal.

Eine unternehmensweite Datensicherung geht über Backup und Restore hinaus. Welche weiteren Funktionen würden Sie als wichtig erachten?

Da wäre zum einen die Archivierung von relevanten Dokumenten und der geschäftlichen Kommunikation, etwa via E-Mail. Die Archivierung muss vollständig und nachhaltig durchgeführt werden, um rechtliche Auflagen zu erfüllen. Zum anderen ist häufig auch eine Vorsorge gegen Totalausfall sinnvoll, da die Geschäftsabläufe in vielen Unternehmen auf IT-Ressourcen basieren. Ein Totalausfall könnte die Geschäftstätigkeit komplett stoppen und erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Ein sogenanntes Disaster-Recovery kann davor schützen. Bei einem Komplettausfall der gesamten IT, etwa durch Brand oder Naturkatastrophen, wird unverzüglich eine arbeitsfähige Umgebung für die Mitarbeiter bereitgestellt.

Wie werden diese Datensicherungskonzepte heute üblicherweise umgesetzt?

Traditionell nutzen Unternehmen für diese sekundären Geschäftsprozesse mehrere unterschiedliche Softwarelösungen, die entweder das Disaster-Recovery, die Archivierung oder das Backup und Restore implementieren. Dadurch entstehen allerdings ineffiziente und kostenintensive Redundanzen, zum Beispiel bei den Speichersystemen und bei den erforderlichen Data-Center-Kapazitäten. Dadurch gibt es wiederum Bedarf an Investitionen in Rechenzentren und Personal mit dem entsprechenden Know-how.

Im kompletten Interview finden Sie Antworten auf weitere Fragen rund um Datensicherung in der Cloud:

  • Datensicherung ist für viele Anwender eine lästige Angelegenheit, weil sie keinen produktiven Mehrwert bietet, aber hohe Investitionen erfordert. Welche Alternativen gibt es?
  • Gelten für Cloud-basierte Disaster-Recovery-Konzepte ähnliche Kostenstrukturen?
  • Mit einer Cloud-Migration sind auch qualitative Verbesserungen möglich sind. Welche sind das?
  • Nahezu alle Unternehmen – außer vielleicht Start-ups und Neugründungen – haben bereits IT-Installationen implementiert, die in der Regel auch die Datensicherung im eigenen Rechenzentrum umfassen. Unter welchen Voraussetzungen ist eine Migration in ein Cloud-Rechenzentrum möglich?
  • Was sollten Unternehmen beachten, wenn sie vor einer Entscheidung für oder gegen eine auf Cloud basierende Datensicherung stehen?

>> Hier geht es zum kompletten Interview.

Wissenswertes zu Backup, Archivierung und Disaster Recovery

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Über den Autor des Beitrags:

Dr. Kolja Henckel

 

 

 

 

 

 

Über den Autor des Beitrags:

Joachim Hackmann

 

 

Über die teknowlogy Group

Die teknowlogy Group ist das führende unabhängige europäische Marktanalyse- und Beratungsunternehmen für die IT-Branche. Sie vereint die Expertise von vier Unternehmen, jedes für sich mit einer langjährigen Erfolgsgeschichte im Bereich der Marktforschung und Beratung sowie lokalen Präsenz in den fragmentierten europäischen Märkten: Ardour Consulting Group, BARC (Business Application Research Center), CXP und PAC (Pierre Audoin Consultants).

Wir sind ein Content-basiertes Unternehmen mit einer starken Berater-DNA. Das macht uns zum bevorzugten Partner europäischer Anwenderunternehmen. Diese unterstützen wir bei der Definition ihrer IT-Strategie, der Steuerung von Teams und Projekten sowie der Risikominimierung bei Technologieentscheidungen. So helfen wir ihnen, ihre Transformation erfolgreich voranzutreiben.

Wir haben ein unübertroffenes Verständnis für Marktentwicklungen und die Erwartungen der IT-Anwender. Dadurch können wir Softwareanbieter und IT-Dienstleister bei der Definition, Umsetzung und Vermarktung ihrer Strategie unterstützen – abgestimmt auf die Anforderungen des Marktes und ausgerichtet auf die Bedarfe von morgen.

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